Fette in der ayurvedischen Ernährung

Fette sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Ernährung, sie schenken Stabilität und Wärme, nähren die Dhatus, dienen dem Immunsystem, sind Träger von Geschmacksstoffen und Vitaminen und weisen von allen Nährstoffen mit Abstand den höchsten Energiegehalt auf. Ein übermäßiger Verzehr führt allerdings immer zu einer Erhöhung von Kapha. Ausserdem werden Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herzkreislauferkrankungen und Colesterin begünstigt.

Sind Fette nun gut oder schlecht?

Dies hängt sowohl von der Menge als auch von der Art der aufgenommenen Nahrungsfette und deren Verwendung ab.
Die Eigenschaften der Nahrungsfette , wie z.B. die Konsistenz, die Verdaulichkeit und ihr Einfluss auf den Cholesterinspiegel, werden durch deren Fettsäuren bestimmt. Diese unterscheiden sich in ihrem chemischen Aufbau; es gibt u.a. gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, weiterhin werden kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren unterschieden.
Grundsätzlich gilt:
– je mehr gesättigte Fettsäuren desto fester und schwerer verdaulich das Fett
– je kürzer die Ketten, desto flüssiger und besser verdaulich das Fett.

Gesättigte Fette kommen vor allem in tierischen Nahrungsmitteln wie Butter, Käse oder Fleisch vor und enthalten meinst Cholsesterin.
Einfach und mehrfach ungesättigte Fette sind überwiegend pflanzlichen Ursprungs und cholsesterinfrei. Gute Quellen für einfach ungesättige Fette sind das Olivenöl und das Erdnussöl.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie z.B. die essentielle Linolsäure, kommen reichlich in Sonnenblumen- und Diestelöl vor; eine weitere essentielle Fettsäure, die a-Linolensäure, ist u.a. in Rapsöl zu finden; auch Fisch ist eine gute Quelle für mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Im Idealfall sollten unsere Nahrungsfette zu je einem Drittel aus gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fetten bestehen.

In der ayurvedischen Küche gibt es keine industriellen Fertigprodukte und die Speisen sind überwiegend vegetarisch und kohlenhydratbetont (Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse).

Besondere ayurvedische Fette

Eine weitere Besonderheit stellen die Fette dar. Die in der traditionellen ayurvedischen Küche verwendeten Fette wie Ghee und Kokosöl wurden in den frühen achtziger Jahren wegen ihrer vermeintlich Cholesterin erhöhenden Wirkung aus der modernen indischen Küche verbannt und weitgehend durch pflanzliche Öle wie z.B. Diestelöl ersetzt. Seit dem ist es in Indien jedoch zu einer deutlichen Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes gekommen, die auf einen geänderten Lebensstil, aber auch auf die einseitige Verwendung pflanzlicher Öle aus Nahrungsfett, auch zum Backen und Braten, zurückgeführt werden können. Der Grund hierfür ist u.a., dass mehrfach ungesättigte Fette in Pflanzenölen sehr hitze- und oxidationsempfindlich sind; die Stoffe, die beim Erhitzen entstehen, begünstigen z.B. Arteriosklerose.
Tatsächlich haben Ghee und Kokosöl einige Vorteile gegenüber anderen Fetten.
Ghee, die indische Bezeichnung für geklärte, gereinigte Butter, wird im Ayurveda vielfältig eingesetzt und lässt sich einfach selbst herstellen. Es ist sowohl Grundnahrungsmittel als auch Heilmittel und wertvolles Verjüngungsmittel, bildet die Basis für viele Kräuteranwendungen in der Massage und bei der Verwendung von Arzneimitteln. Es ist hitzestabil und daher ideal zum Braten und Backen verwendbar.

Auch Kokosöl ist in der ayurvedischen Küche sehr beliebt. Es ist wegen seines hohen Anteils an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren darüber hinaus leicht verdaulich und sehr bekömmlich und schmeckt einfach lecker!

Wichtig sind die richtige Anwendung und ihr sparsamer Gebrauch!

Ghee-Herstellung:
1 kg Butter sanft zum kochen bringen, längere Zeit auf kleinster Flamme köcheln lassen bis sich die Eiweiße abgesetzt haben, die aber in keinem Fall anbrennen dürfen. Durch ein Teesieb (mit Verbandsmull ausgelegt) filtern, fertig!

Unsere Haut – Organ der Gesundheit & Schönheit

Die Haut ist mit 1,5 – 2 qm das größte Organ unseres Körpers mit Sinnes-, Kontakt- und Schutzfunktionen. Der Anteil der Haut am Körpergewicht beträgt etwa 20 . Das Wort Haut entstammt der indogermanischen Wurzel „s-keu“, was soviel wie „bedecken“ oder „umhüllen“ bedeutet. Schon der Verlust von mehr als 20 % dieses Schutzes setzt uns der Gefahr aus zu sterben. Hautzellen vergessen nicht – so können wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit noch Jahrzehnte später Krebs auslösen. Wir können aktiv die hauteigenen Reparaturmechanismen durch unsere Lebensführung und gezielte Maßnahmen fördern.

Die Haut aus Sicht des Ayurveda
Unsere Haut stellst aus ayurvedischer Sicht ein Nebengewebe dar, welches in der Bildung des dritten Hauptgewebes Fleisch entsteht. Sie steht unter starkem Einfluss der beiden vorhergehenden Hauptgewebe, dem Nährsaft und dem Blut.
Stoffwechselrückstände im Nährsaft wie Verunreinigungen des Blutes können den Zustand des Hautbildes maßgeblich beeinflussen.. Die Haut ist Träger der taktilen Sinnesfunktion und Ort des Temperaturaustauschs durch Schweißabsonderung.
An keinem Organ oder Gewebe kann man ayurvedisch deutlicher Eigenschaften differenzieren als an der Haut. Die dient daher nebst Erkennung konstitutioneller Merkmale auch zur Analyse einer aktuellen pathologischen Veränderung.

Eine Vata-dominierte Haut zeigt sich somit durch die Eigenschaften trocken, dünn, rauh, fein, kalt, blass, glanzlos, faltig und vorzeitig gealtert. Sie benötigt die höchste Aufmerksamkeit durch milde Reinigung und intensive Pflege – bestenfalls bereits im frühen Alter.

Eine Pitta-dominierte Haut erkennen Sie an deren Rötung, starker Pigmentation, Wärme und Feuchtigkeit bzw. Öligkeit. Sie neigt zu Entzündungen und ist am stärksten ernährungsbeeinflußt. Achten Sie auf konsequente intensive Reinigung und in der Pflege auf reizarme, kühlende, talgreduzierende und adstringierende Substanzen.

Die Kapha-dominierte Haut weist hingegen eine stärkere Dicke auf, ist kühl, gut durchfeuchtet und makellos weißlich leuchtend. Sie benötigt regemäßige Reinigung und ist verhältnismäßig pflegeleicht.

Auswirkungen eines gestörten Stoffwechsels auf die Haut
Im ayurveda werden Störungen des Stoffwchsels und dessen Auswirkungen auf das Hautbild in zwei zentralen Konzepten beschrieben:
Ama entsteht durch unzureichende Aktivität der Körperfeuer (Agni) im Magen-Darm-Trakt und den Geweben und führt zu klebrigen Blockaden in den Kanälen. Folgen für die Haut sind Schwellungen, Aufgedunsenheit, Durchblutungsstörungen, klebrige Schuppenbildung, Flecken und Glanzlosigkeit.

Blutverunreinigung entsteht u.a. durch Aufnahme von Reizstoffen (Alkohol, fermentierte Substanzen), saures und scharfes Essen, Konsum gebratener und frittierter Speisen und übermäßige Sonnenexopsition. Folgen für die Haut sind Entzündungen, Rötungen, Juckreiz, übermäßiges Schwitzen, Pigmentierungen und Unreinheiten.

Hautalterung
Der Organismus altert, weil er lebt.
Die Haut ist eine einzigartige Blume mit sieben Blütenblättern. Die bewusste Pflege eines jeden Blütenblattes lässt unsere Schönheit und Jugendlichkeit erblühen. Es werden analog sieben Problemfaktoren der Hautalterung identifiziert:
– feine Linien und Falten
– dünne Haut
– trockene und sensitive Haut
– schlaffe und gealterte / lichtgeschädigte Haut
– stumpfe, fade und strukturgeschädigte Haut
– Hautpigmentierungen
– großporige und unreine Haut, entzündliche Dermatosen

Die Hautalterung wird von äußeren und inneren Faktoren beeinflusst:
– UV-Lichtalterung
– Ernährungseinflüsse
– Lifestyle: Schlaf, Arbeit und Freizeit, Bewegung, Körperpflege und Psychohygiene

Die innere Hautalterung ist neben genetischer Veranlagung und dem Alter im wesenlichen hormonmangelbedingt und führt zu einer Abnahme zellulärer Bestandteile aller Hautschichten und der Wasserbindungskapazität in der Hauttiefe.

Ayurveda hat neben der Bedeutung der Trockenheit von Vata auch das Element Feuer als alterungsfördernd beschrieben. Interessant ist in diesem Zusammenhang die moderne Vorstellung des „inflamm-aging“, unter der minimale chronische Entzündungen im Hautgewebe als Ursache für Fältchen, schlaffes Bindegewebe und hängende Gesichtskonturen verstanden werden.

Haut & Psyche
Die Haut informiet unser Zentrales Nervensystem über Temperatur, Windverhältnisse, das Tastbare, das Begreifbare und über das Berührende. Die aufgenommenen Reize, die unseren Schutzmantel – die Haut – erreichen, lösen im Inneren etwas ihnen Entsperchendes, Empfindungen und Gefühle, letztlich einen Bewertungs- und Verständnisprozess aus.
Gleich welchen Alters – das Attraktivitätskriterium Nummer Eins ist die Haut!
Schon im alltäglichen Sprachgebrauch werden Verbindungen von Haut und Psyche deutlich:
ob wir „aus der Haut fahren“ oder etwas „hautnah erleben“ – viele Gemütszustände zeigen sich direkt auf der Haut.
Erröten durch Verlegenheit, Blasserden vor Zorn oder Schwitzen aus Unsicherheit seien heir einige Beispiele.
Längerfristige Beschwerden wie Depressionen oder Angststörungen stehen den Betroffenen meist „ins Gesicht geschrieben“. Eine Lösung der emotionalen Probleme verändert das Hautbild – sie beginnt zu strahlen, wirkt frisch und rosig, Falten reduzieren sich.

Ernährung für die Haut
Eine ausgewogene Ernährung versorgt die Haut mit essentiellen Nährstoffen, ohne sie dabei mit Stoffwechselrückständen zu belasten.

Goldene Regeln im Überblick

  • zu reduzieren:
    – Nahrungsmittel mit ausgeprägt saurem Geschmack
    – einfache Kohlenhydrate
    – fermentierte Produkte
    – scharfe Gewürze und viel Salz
    – Braten, backen und frittieren
    – häufige Zwischenmahlzeiten
    – übermässiger Getränkekonsum zu den Mahlzeiten
    – ungeeignete Kombinationen (z.B. Milch mit Früchten)
    – Kombination zu vieler Nahrungsmittel in einer Speise
  • zu fördern:
    – Nahrungsmittel mit natürlichen Bitterstoffen
    – Omega3-Fettsäuren: Lein-, Raps-, Walnuss- oder Fischöl
    – frisches gedünstetes Gemüse
    – frisches, süßes, reifes und saisonales Obst
    – gekochte Hülsenfrüchte
    – milde Zubereitungen
    – verdauungsfördernde milde Gewürze ( Curcuma, Koriander, Ingwer, Kardamon, Minze)
    – ausreichend raumtemperiertes Wasser und Kräutertee

    Die wichtigste Funktion von Pfanzen für eine gesunde und schöne Haut liegt in deren antioxidativer Kapazität. Eine herausragende Rolle spielt hierbei die entzündungshemmende Wurzel Curcuma.
    In der europäischen Pflanzenkunde haben sich Stiefmütterchenkraut und Mariendistelfrüchte langjährig bewährt.

    7 Tipps für eine schöne gesunde Haut
    – sorgen sie täglich für eine gute Durchblutung durch Bewegung, Muskelstimulation (Gesichtsgymnastik) und durch Massagen (1-2 Min) morgens und abends beim Auftragen der Pflege
    – pflegen sie die Haut täglich – morgendlich zum Schutze der Haut und abendlich für die Regeneration
    – vermeiden sie lange Sonnenexposition und schützen sie die Haut tagsüber mit einem entsprechendem Lichtschutzfaktor
    – berücksichteigen sie Tages- und Jahreszeiten, hormonelle Zyklen und Lebensphasen in der Auswahl aller Maßnahmen und behalten sie diese nicht über das ganze Jahr unverändert bei
    – achten sie auf die o.a. hautspezifische Ernährung und integrieren sie Nahrungsergänzungen für die Haut nach Bedarf
    – praktizieren sie jede Nacht einen kleinen Winterschlag: mindesten 7 Stunden tief und ohne Unterbrechungen, bestmöglich vor Mitternach
    – gönnen sie sich regelmäßig Relaxmomente und praktizieren sie Yoga mit Atemübungen#

    Quelle: C. Steuernagel


Harndrang

Feigenkaktusblüten oder Opuntia
Auszug aus dem Hobbythek-Tip: „Es lebe die Liebe“ von Jean Pütz:

Im Mai 1996 berichtete Prof. Yosef Mizrahi vom Institut für Wüstenforschung der Ben Gurion Universität in Beer-Sheva über die Verwendung der Feigenkaktusblüte bei starkem Harndrang.
Er berichtete über die Suche nach Wüstenpflanzen, die sehr gut mit Brackwasser gegossen oder gar nicht bewässert werden müssen. Solche Pflanzen holt Prof. Mizrahi in die Negev-Wüste, baut sie in seinem Institut an und verbessert ihre Erträge.

Eine der von Ihm erforschten Pflanzen ist der Feigenkaktus.

Prof. Mizrahi ist vor allem an dessen Früchten interessiert und es gelang ihm durch geschickte Zuchtauswahl und verbesserter Anbaumethoden statt bisher einer sogar bis zu drei Ernten pro Jahr zu erzielen.
Besonderes Augenmerk verdienen die Blüten des Feigenkaktus. Sie vertrocknen nach der Bestäubung und fallen, wenn sie nicht gesammelt werden einfach ab.
Prof. Mizrahin berichtete uns jedoch von einem Kollegen, der bei einem Sizilienbesuch ältere Leute traf, die regelmäßig Tee aus getrockneten Opuntiablüten tranken.
Auf dessen Fragen erwiderten diese, daß der Tee zum einen hervorragend schmecken, aber zum andern auch ein uraltes Hausmittel gegen Prostatabeschwerden darstellen würde.

Das hat eine Forschergruppe an der Ben-Gurion-Universität, Beer Sheva belegt.
Sie haben Männern mit Prostataproblemen das Blütenpulver über mehrere Wochen hinweg in Kapseln verabreicht. Die Tagesdosis, die den Versuchen zugrunde lag, entsprach 1,5 Gramm Pulver.
Zunächst einmal reduzierte sich die Häufigkeit des Wasserlassens auf knapp ein Fünftel, der ständige Harndrang ließ nach, ebenso das Gefühl, sich nicht komplett entleeren zu können, das lästige Tröpfeln nach dem Wasserlassen und vor allem die nächtliche Rennerei zur Toilette.
Bei vielen Patienten waren die Ergebnisse so durchschlagend, daß sogar eine vorher notwendige Prostataoperation vermieden werden konnte.
Dabei sind die Opuntiablüten keinesfalls als ein Medikament anzusehen und sollte Sie auch nicht verleiten bei Prostatabeschwerden auf ärztlichen Rat zu verzichten! Es besteht ja immer die Möglichkeit einer Krebserkrankung und die sollte so früh wie möglich erkannt werden.

Allerdings kann Opuntia ficus indica bei Herren mittleren Alters dafür sorgen, daß eine gutartige aber lästige Vergrößerung der Prostata eventuell gar nicht erst auftritt.
Die Opuntiablüten sind als Nahrungsmittel oder als Nahrungsergänzungsmittel anzusehen. Am ehesten könnte man noch den Vergleich mit Pfefferminztee ziehen, der ebenfalls heilsame Wirkungen zeigt, aber gleichfalls gerne als Genußmittel getrunken wird. Ähnlich wie Pfeffeminz- und andere Kräutertees sollte jedoch auch Opuntiatee nicht zügellos, sondern in Maßen genossen werden.
Die wohltuenden etherischen Öle wirken dann am allerbesten auf den Organismus.

Vitalität durch Atmung

Der Atem ist der Antrieb für unseren Blutkreislauf. Die folgenden Atemübungen dienen uns u.a. dazu, das Blut in Umlauf zu halten, es zu reinigen, zu energetisieren und Kraft unserer Gedanken die Verbindung zwischen Herz und Verstand herzustellen.

Zunächst nehmen wir eine entspannte Haltung ein:
– mit geradem Rücken auf einem Stuhl sitzend
– mit leicht ausgestellten Beinen im Stand
– oder bequem liegend, auch dabei die Füße leicht voneinander entfernt

Wir führen die Schultern bewusst nach oben und dann nach hinten und lassen sie entspannt sinken!

Yima-Übung
Wir atmen mit geschlossenem Mund durch die Nase aus und entleeren die Lungen, bis es nicht weiter geht. Wir halten den Atem an für 20 bis 30 Sekunden oder länger und atmen anschließend tief und, ruhig auch geräuschvoll, wieder ein. Diese Übung mindestens 3-5 mal wiederholen und dabei versuchen, die Atemhaltung auszudehnen. Verstärkt wird diese Übung noch, wenn wir während der Ausatmung und der Atemhaltung den Bauch einziehen.

Die Yima- oder Ausatmungsübung wendet man an, wenn man sich von Schmerz, Krankheit und allgemeines Unwohlsein befreien möchte. Konsequent angewendet ist sie das schnellste Mittel, um unseren Blutkreislauf anzuregen und Durchblutungsstörungen entgegenzu wirken.
Ebenso wird die Lungenkapazität erhöht.

Verlängerte Ausatmung
Die verlängerte Ausatmung wendet man bei beginnenden Ermüdungserscheinungen an.
Auch hierbei ist es wichtig, zuerst zu entspannen, indem man 2 oder 3 tiefe und regelmäßige Atmungen ausführt. Danach tief einatmen und, während wir z.B. das Vaterunser sprechen, ausatmen.
Diese Übung mindestens 3 mal hintereinander machen. Je länger wir ausatmen und dabei die Brustwand stärken, umso mehr entledigen wir uns der Kohlensäure und Versäuerung und umso gelassener werden wir.

Airyama-Übung
Wir atmen voll ein, wobei sich die Bauchdecke heben sollte, und versuchen dann den Atem für 20 – 30 Sekunden oder länger zu halten. Anschließend atmen wir aus, bis die Lungen vollständig entleert sind.
Diese Übung noch 3-5 mal wiederholen und dabei das Atem halten jedesmal verlängern.
Wollen wir die Wirkung erhöhen, sorgen wir für Entspannung und Entkrampfung während des Atemvorganges: wir heben die Brust, legen die Zunge flach auf den Mundboden und die Zungenspitze an die untere Zahnreihe. Die Augen richten sich auf einen matten Punkt in Augenhöhe.
Diese Einatmungsübung wendet man an, wenn man sich besser konzentrieren können möchte oder muss!
Man kann die Übung am Arbeitsplatz durchführen, am Schreibtisch, an der Maschine, in der Küche, im Garten … wo immer wir eine Anregung der eigenen Inspriation benötigen.

Berberitzen Marmelade

Zutaten:
1 kg Berberitzen
1,5 L Wasser
200 ml Rosenwasser
200 ml Orangen-Hydrolat
1 kg Rohrzucker

Die Berberitzenbeeren über Nacht im Wasser einweichen lassen. Dann ca. 20 Minuten erhitzen;
Zucker, Rosenwasser und Orangen-Hydrolat hinzufügen, umrühren und 5 Minuten ziehen lassen.
In keimfreie Gläser abfüllen und einkochen.